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Geschrieben von: Andy Krüger   
Sonntag, den 10. Oktober 2010 um 11:23 Uhr

Im Sommer 1978  machte ich meine ersten Versuche mit meinem Vater zusammen an der Mühlheimer Ache in Oberösterreich. Als absolutes Greenhorn fing ich dort meine ersten Forellen mit der Trockenen. Es waren fische von ber 2kg dabei.
"Bums" machte es. Das war der Anfang einer großen Passion.
Wieder Zuhause hatte ich nix besseres vor als die nächste Zeit wochenlang die Hohlglasrute im Garten zu schwingen. Mehr recht als schlecht fing ich dann auch noch an meine ersten Fliegen zu binden. Der erste Bindestock war eine Arterienklemme meines Vaters ich hatte nix anderes.
Hm, da kam mir mein Geburtstag recht denn es lag eine kleine Grundausstattung auf dem Gabentisch.
Nun war der Bann richtig gebrochen.
Weit und breit gabs aber niemanden der mir Tips geben konnte. Das sollte sich aber 1979 ändern.

In Sommer 79 traf ich den Händler im deutschsprachigen Raum, Frank de la Porte.
Zuerst mein Lehrmeister danach wurde daraus eine Freundschaft. Bis heute ist er mein stiller Berater und darauf bin ich stolz.


Ein paar Jahre ("82") später durfte ich dann ein Urlaub an der bekannten Gemundener Traun verbringen.
Dort traf ich 2 Fliegenfischer die mir sehr viel beibrachten. Der eine war Hans Gebetsroither der andere Herr Schrcknadel.
"Unten durch und oben drüber" bei dem einen und den perfekten Rollwurf bei dem anderen. Das blieb hängen.
Mitte der 80 iger fing ich dann an den Meerforellen an der Ostsee nachzustellen was damals noch Neuland war aber sehr interessant.
Mitte der 90 iger bekam ich dann eine Einladung zum Fliegenbinden auf das damals größte Fliegenfischer Meeting in Kolding Dnemark dem Danish Fly Festival. 5 mal durfte ich dort und 2003 auf der British Fly Fair zeigen was mir bis heute mächtig viel Spaß macht.
Ende der 90 iger fing ich an vom Bellyboat aus zu fischen.

So richtig"Peng" hat es aber letztes Jahr 2009 gemacht.
Da die Umstände es mir erlaubten fischte ich letztes Jahr ca.200 Tage im Stillwater und davon alleine 100 Tage vom Bellyboat aus. Als Fangerfolg blieben 5 Forellen zwischen 3 und 8kg hängen.Eine Wahnsinns Saison.Ich denke mal,dass war nicht nur mein erfolgreichstes Jahr sondern auch das in dem ich extrem viel ber die Fischerei,neue Muster und nicht zuletzt auch über mich lernte.
Sehr vieles habe ich in dieser Zeit verfeinert.
Im Juli diesen Jahres fuhr ich dann ein paar Tage an den Pillersee.
Mit ein paar Infos ber den See packte ich mein "BB"aus und versuchte es.Der Erfolg war berwältigend.
Bis dato die beste Stillwater-Fischrei die ich erfahren habe!
Darum fuhr ich auch 1 Woche spter zurück,es ging nicht anders.
Bei meinem 2ten "Date" fing ich als Krönung eine feiste 45cm Bachforelle und eine nette 60cm Seeforelle.Ein toller Abschluß eines erfolgreichen Urlaubs.

Für mich ist momentan die Fischerei vom"BB" aus das Größte.
Sich in der Natur (auf dem Wasser) zu bewegen,einen guten Wurf hinzukriegen,die richtige Fliege auszuwählen und natrülich auch sich mit netten Menschen zu umgeben,das ist das was ich sehr schtze und was unter die Haut geht.

Und zum Thema die richtige Fliege? Momentan habe ich die besten Eingebungen wenn ich Abends am Bindestock sitze und dabei "Pavarotti" höre, dass haut voll rein.

Auf den Gronauer Lachstagen werde ich einen Mini-Bunny binden der mir dieses Jahr alleine mehrere Hundert Fische brachte!!!
Und er fängt nicht nur im Stillwater!

Ich wrüde mich freuen, wenn es mir gelingt den einen oder anderen von der Faszination und der Effektivität des Bellyboat Fischens zu überzeugen.

Und mein nächstes Ziel? Wenn alles klar geht 2011 vom "BB" aus auf Islands Fjorden dem Heilbutt nachstellen. Ich wei etwas verrückt aber da stehe ich drauf!!!

Laßt uns gemeinsam"in See stechen"!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. Oktober 2010 um 12:04 Uhr