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Leine-Lachs e.V.
Erster Besatz erfolgreich abgeschlossen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andy Krüger   
Samstag, den 09. April 2005 um 00:00 Uhr

Lachsbesatz 2005Unter reger Beteiligung zahlreicher Angler der beteiligten Vereine, wurden am 9. April 2005 auf der Leinestrecke von Hannover bis zur Mündung in die Aller insgesamt 22.000 junge Lachse besetzt. Die gesamte Aktion verlief wie schon in den vergangenen Jahre absolut reibungslos. In Neustadt am Rübenberge besetzte unser Gast, der Landtagsabgeordnete Herr Wilhelm Heidemann persönlich ein paar Lachse in ihr neues Zuhause. Auch die Präsenz in der Öffentlichkeit war sehr gut, so wurde der Besatz in den Nachrichten auf NDR1 Aktuell im Radio erwähnt und in den nächsten Tagen werden in verschiedenen Zeitungen Berichte zu der Aktion erscheinen.
Weitere Bilder zum Besatz finden Sie in unserem Fotoalbum!

 
Neues Mitglied - Angelsportverein "Aller-Leine" e.V. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andy Krüger   
Mittwoch, den 06. April 2005 um 00:00 Uhr

Logo Angelsportverein SchwarmstedtErfreuliches über die Mitgliederentwicklung des Leine-Lachs e.V. ist noch nachträglich aus dem März zu berichten.
Als neues Mitglied dürfen wir den Angelsportverein "Aller-Leine" e.V. Schwarmstedt mit seinen ca. 300 Mitgliedern begrüßen. Wir freuen uns auf eine konstruktive, vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.

http://www.angelsportvereinschwarmstedt.de/

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. März 2010 um 09:21 Uhr
 
Lachsbesatz 2005 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andy Krüger   
Montag, den 28. März 2005 um 00:00 Uhr

Natürlich werden auch in diesem Jahr wieder viele Lachse besetzt:

9. April 2005
8000 Smolts Hannover Schneller Graben ca. 8:30 Uhr

Und in erstmaliger Zusammenarbeit mit den Projektbetreibern der Leine nördlich von Hannover IG Leine / Neustadt a. Rübenberge
10.000 Paars/ Smolts im oben genannten Bereich
Erste Besatzstation in Neustadt um ca. 9:15 Uhr

23. April 2005
20.000 Paars im Bereich der südlichen Leine oberhalb von Hannover.
Die Besatzaktion wird um ca. 10:00 Uhr auf dem Marktplatz in Gronau beginnen. Von dieser Stelle aus werden weitere Besatzorte angefahren.

 
Die Arbeiten am Lachszentrum haben begonnen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andy Krüger   
Samstag, den 12. März 2005 um 00:00 Uhr

Die Abrissarbeiten der nicht mehr benötigten Gebäude haben, wie man auf dem Bild sehr gut sehen kann, in vollem Umfang begonnen.

Bauarbeiten und Abrissarbeiten Lachszentrum GronauErfreulich auch das unser zukünftiges "Lachszentrum Norddeutschland" wie geplant stehen geblieben ist. Mit etwas Fantasie kann man sich das Lachszentrum nun schon vorstellen.
Über den Fortgang der Arbeiten werden wir Sie auf dieser Seite auf dem laufenden halten.


Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. März 2010 um 08:59 Uhr
 
Norddeutsches Lachszentrum in Planung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Günter Ohnesorge   
Samstag, den 05. Februar 2005 um 00:00 Uhr

Die Bewerbung der Stadt Gronau als Standort des norddeutschen Lachszentrums ist auf positive Resonanz gestoßen. Was sich in Dänemark längst als Publikumsmagnet etabliert hat, soll nun auch in der Leinestadt Gronau realisiert werden.

Planung Norddeutsches Lachszentrum GronauEs gilt, mehr über die noch unzureichend erforschten Lachse zu erfahren, Genbänke für Lachs-Stämme aus Leine, Aller und Weser aufzubauen und eine breite Öffentlichkeit mit der Arbeit des Lachszentrums vertraut zu machen. Hintergrund ist das seit 2000 laufende Leine-Lachs-Programm. In etwa 15 Jahren soll der Lachs für die Leine und die anderen Gewässer des Weserflusssystems wieder typisch sein und sich hier auch ganz natürlich vermehren.
"Wir haben an der Leine in den vergangenen 4 Jahren gelernt, dass die Lachsein-bürgerung nur durch große Mengen von Besatzfischen forciert werden kann", sagt Günter Ohnesorge, unter anderem Vorsitzender des Fischereivereins Gronau. Anders als in anderen Bundesländern widmeten sich in Niedersachsen ausschließlich Fischereivereine der Wiedereinbürgerung des Lachses. Da sei wohlmöglich ein Ende der finanziellen Ressourcen absehbar. "Deshalb wollen wir die
Kräfte der Betreiber von Lachsprojekten bündeln und in einem Lachszentrum mit dem Standort in Gronau konzentrieren."
Als Standort für das Lachszentrum hat sich das Inselgrundstück der ehemaligen Betriebsstätte der Fa. Landrè angeboten. Von hier aus sollen in einer 2.700 Quadratmeter großen Halle jährlich bis zu 500.000 Junglachse für den gesamten Wesereinzugsbereich produziert und dann für die norddeutschen Lachsprojekte bereitgesteltt werden.
Bisher stammen die Junglachse, die hier heimisch werden sollen, aus dem Dänischen "Center for Vildlaks" (DCV). Ziel ist es, dass sich der Lachszuchtbereich als Bestandteil des Lachszentrums in Gronau eines Tages selber tragen wird.
Bereits in der vergangenen Woche hat Stadtdirektor Dieter Helwes gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern der 2003 im Zusammenhang mit der Entwicklung und Vermarktung des Landrè-Grundstücks gegründeten Grundstücksentwicklungsge-sellschaft Gronau, Günter Ohnesorge und Michael Senf, die Mietvertragsmodalitäten mit dem DCV abgeklärt.
Das Center for Vildlaks wird sein Know-how einbringen und die Lachsaufzuchtstation als Bestandteil des Lachszentrums in Gronau betreiben. Die Gesellschaft wird demnach das Grundstück nach Abriss des Hochregallagers, der sonstigen Produktionshallen als Eigentümerin übernehmen und mit dem DCV einen Mietvertrag über die noch verbleibende "Halle 2" schließen. Das wird nach Beendigung der Abrissarbeiten in voraussichtlich fünf Monaten geschehen.
Bevor das Lachszentrum seine Arbeit aufnehmen kann, müssen nach Informationen Ohnesorges bis zu 100.000 Euro in das Gebäude investiert werden. Geplant sind neben der computergestützten Zuchtanlage auch Räumlichkeiten für Ausstellungen, Erfahrungsaustausch, Seminare und Fach-Symposien, außerdem Aquarien und ein Informationszentrum.
Die erste jungen Lachse aus Gronau werden bereits im April 2006 ausgeliefert
In der Aufzuchtstation werden zwei Fachkräfte (Fischwirte} tätig sein. Zusätzlich stellen Fischereibiologen und Veterinäre die Gesundheit und Seuchenfreiheit der Lachse sicher und sorgen dafür, dass das genetische Material für die Zucht einwandfrei ist.
Wenn die ersten der ausgesetzten Junglachse als erwachsene und laichfähige Tiere nach drei Sommern im Meer wieder in Leine, Aller und Weser zurückkehren, werden sie gesammelt, zunächst der Quarantänestation der Gronauer Lachsaufzucht zugeführt und bis zur Laichabgabe in Gronau gehalten. Mindestvoraussetzung für eine erfolgreiche Zucht sind 50 Tiere. Bisher sind in der Leine drei Rückkehrer registriert worden. Die befruchteten Eier werden auf speziellen Brutblechen mit sauerstoffreichem, klaren Brunnenwasser ausgebracht. Nach ca. 80 bis 100 Tagen
schlüpfen die jungen Lachse, die dann nach einem Jahr nach einem eigens für die jeweiligen Gewässer erstellten Besatzplan geeigneten Gewässern ausgesetzt werden. „Beginnen die jungen Fische die Wanderung in das Meer, prägen sich ihnen diese Gewässer dann lebenslang als "Geburtsort" ein“.
Die Lachse werden zum Laichen immer wieder versuchen, hierher zurückzukehren. Dazu ist für sie die Durchgängigkeit ihrer Heimatgewässer von besonderer Bedeutung. "Hier sind wir im Verlauf der Leine schon sehr weit vorangekommen. 5 von 8 Querverbauungen im Bereich von Wasserkraftwerken sind durch technische Bauwerke bzw. Umgehungsgewässer, soweit wie möglich für Fische passierbar", betont Ohnesorge.
Mit der Auslieferung der ersten jungen "Gronauer" aus dem Lachszentrum wird im April 2006 gerechnet. „Zur Einweihung des Lachszentrum im Herbst 2005 wird vielleicht auch Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander dabei sein“, wünscht sich Günter Ohnesorge.

V.i.S.d.P. Günter Ohnesorge

 
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Lachszentrum Live

Die Fische schlafen gerade